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Huforthopädie

Mit diesem Beschlag sollte versucht werden die Inneren Trachten Wände die sehr stark untergeschoben waren zu entlasten, um die Trachten wieder aufzustellen. Mit der Metallplatte und dem Silicon sollte die Last von der Trachte auf die Sohle verlagert werden. Die Untersuchungen von der Forschungsgruppe von Brian Hampson stellte fest dass Pferde auf harten Böden nur den Zehen und Trachten Bereich belasten, das belasten der Sohle sollte eher nicht gefördert werden. Nach einem Jahr konnte keine Veränderung festgestellt werden. Das so Beschlagene Pferd ist in der Stallgasse derart ausgerutscht und hat sich seine Hinterbeine aufgeschlagen dass es 3 Monate nicht geritten werden konnte.

Als vorbeugende Maßnahme wurde dieser Beschlag auf das Pferd genagelt, die Befürchtung lag darin, dem Pferd somit anscheinende, bevorstehende Sehnen Probleme und Lahmheiten zu ersparen. Das abnehmen der Beschläge verschlechterte das gehen des Pferdes auch nach Jahren nicht. Auch hier wurde bei einigen Beschlägen durch einspritzen von Silicon die Sohle mehr belastet. Es sollte zuerst genauere Untersuchungen von Hufschmiden und Veterinären gemacht werden die die Funktionalität dieser Beschlags Methoden nachweisen bevor diese Beschläge angewandt werden.


Neue Forschungs-Ergebnisse zum Hufrollen-Syndrom (Cavallo)

Hufe hoch stellen kann schief gehen

Die Diagnose Hufrollen-Syndrom bedeutet für viele Pferde das Aus als Reitpferd. Um bei kranken Tieren den sensiblen Hufrollen-Komplex zu entlasten, raten Tierärzte oft zu orthopädischen Beschlägen mit erhöhten Trachten. Das Ziel: Der Druck der tiefen Beugesehne, der auf das Strahlbein wirkt, soll verringert werden. Doch genau dies funktioniert laut Studie von Wissenschaftlern der schottischen Universität Edinburgh nicht optimal. Zwar verteilte sich der Druck um, als die Trachten um 5 oder 10 Grad erhöht wurden; doch diese Verschiebung verstärkt womöglich sogar die Kräfte auf die anfälligen Bereiche, befürchten die Forscher. Sie stellen die gängige Praxis daher in Frage.

Hufrollenentzündung

Der Huf dieses Pferdes litt an Hufrollenentzündung. Durch Orthopädische Beschläge und Zehenwand ab raspeln konnte keine Heilung erzielt werden. Durch das abraspeln der Zehenwand wurde das Belastungsmuster des Hufes auf die Seitenwände verlegt. Bevor es eingeschläfert werden sollte, wollte der Besitzer aber die von Bekannten empfohlene Naturhufpflege noch versuchen. Die Hufe des Pferdes haben sich in zweieinhalb Jahren hervorragend entwickelt und das Pferd konnte eingeschränkt wieder geritten werden. Weiche Sand und Reithallenböden verursachten einen Takt unreinen Gang, auf Kieswegen zeigten die Hufe Fühligkeit, das reiten auf Teerstraße und harten Böden wurde als gut bezeichnet. Dem Rat das Pferd in einen Offenstall zu bringen und nur auf festen Untergründen zu reiten sind die Pferdebesitzer nicht nachgekommen. Die Hufe wurden nach dem Belastungsmuster der Wildpferde Getrimmt (ausgeschnitten).

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